Zum Inhalt springen
← Alle Reports
Kostenlos PDF

Fassadendämmung in Österreich: Förderstopp trifft eine Branche im Sinkflug

Der heimische WDVS-Markt schrumpft, die thermische Sanierungsrate liegt weit unter dem Klimaziel-Pfad, und der vorzeitig gestoppte Sanierungsbonus 2026 reißt im Malerhandwerk eine Lücke. Zugleich verschärft die OIB-Richtlinie 2 die Brandschutz-Anforderungen an die Fassade. Ein Lagebericht.

Die Fassadendämmung ist in Österreich der größte Einzelhebel zur thermischen Ertüchtigung des Wohnungsbestandes — und zugleich eine Baustelle der Politik. Die abgesetzte Fläche an Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) ist bereits 2020 zweistellig im Renovierungssegment eingebrochen, die thermische Sanierungsrate ist auf 0,9 Prozent abgesackt, und mit dem überraschenden Stopp des Sanierungsbonus Anfang Februar 2026 fällt der wichtigste finanzielle Anreiz für Einzelmaßnahmen wie die Fassadendämmung weg. Für das verarbeitende Malerhandwerk, das WDVS appliziert und verputzt, ist das eine doppelte Belastung: schwächere Nachfrage bei gleichzeitig strenger werdenden Brandschutz-Vorgaben nach OIB-Richtlinie 2. Dieser Report bündelt die belastbaren österreichischen Kennzahlen.

Dieser Branchenreport (7 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 8 belegten Quellen.

Fassadendämmung in Österreich: Förderstopp trifft eine Branche im Sinkflug — Malerhandwerk Aktuell 2026.2 — Malerhandwerk Aktuell Österreich